art as process
abstract painting
Kristin Damaschke – Art as an Expression of Inner Transformation
Kristin Damaschke was born in 1976 in East Germany. From an early age, she searched for ways to express the unspeakable—initially through intuition, later with reflection and intention. As a child, it was through images that she first experienced freedom: a quiet space where form, color, and feeling were not confined, but allowed to unfold. Her artistic path grew from this early experience and, over the years, became an integral part of both her personal and professional identity. After completing a degree in design and media (Dipl. Medok) and working in various positions in the fields of design and communication, she deepened her exploration of the power of art through the Master's program Art in Social Transformation (M.A.). Here, the transformative potential of artistic processes took center stage: art not as a decorative object, but as a living space for change, awareness, and social resonance. Kristin Damaschke’s works emerge from the tension between the inner and the outer, between personal history and collective experience. Her paintings are not completed works in a traditional or museal sense, but open spaces of process. They trace inner movement, emotional landscapes, moments of healing, rupture, and reorganization. She understands art as a field of experience—not representation, but relationship: between material and human, between feeling and form, between becoming and dissolving. In both her therapeutic and artistic practice, she explores how art can become a companion—particularly in times of transition, crisis, or renewal. Her work combines aesthetic experience with psychological depth. She draws on her own life experiences as well as a holistic understanding of the human being, centered on development, autonomy, and connection. Kristin Damaschke lives and works in Mecklenburg-Vorpommern, northern Germany, where she integrates her artistic practice with art therapeutic offerings. Her mission is to create spaces—both physical and pictorial—where people can encounter themselves in new ways.
Kristin Damaschke wurde 1976 in Ostdeutschland geboren. Schon früh suchte sie nach Wegen, das Unsagbare auszudrücken – zunächst intuitiv, später bewusst und reflektiert. In ihrer Kindheit waren es die Bilder, in denen sie zum ersten Mal Freiheit erlebte: ein stiller Raum, in dem Form, Farbe und Gefühl nicht eingeengt, sondern entfaltet werden durften. Ihr künstlerischer Weg entwickelte sich aus dieser frühen Erfahrung heraus und wurde über die Jahre zu einem integralen Bestandteil ihrer persönlichen und beruflichen Identität. Nach einem gestalterischen und medienbezogenen Studium (Dipl.Medok) sowie verschiedenen beruflichen Stationen im Design- und Kommunikationsbereich, vertiefte sie ihre Auseinandersetzung mit der Wirkkraft der Kunst durch das Studium Art in Social Transformation (M.A.). Hier rückten die transformativen Potenziale künstlerischer Prozesse in den Mittelpunkt: Kunst nicht als dekoratives Objekt, sondern als lebendiger Erfahrungsraum für Wandlung, Bewusstwerdung und soziale Resonanz. Kristin Damaschkes Arbeiten entstehen aus der Spannung zwischen Innen und Außen, zwischen persönlicher Geschichte und kollektiver Erfahrung. Ihre Bilder sind keine abgeschlossenen Werke im musealen Sinn, sondern offene Prozessräume. Sie dokumentieren innere Bewegungen, emotionale Landschaften, Spuren von Heilung, Bruchstellen und Neuordnung. Sie begreift Kunst als Erfahrungsfeld – nicht als Repräsentation, sondern als Beziehung: zwischen Material und Mensch, zwischen Gefühl und Gestalt, zwischen Werden und Vergehen. In ihrer therapeutischen und künstlerischen Praxis geht sie der Frage nach, wie Kunst zur Begleiterin werden kann – in Zeiten von Umbruch, Krise oder Aufbruch. Ihre Arbeit verbindet ästhetisches Erleben mit psychologischer Tiefe. Dabei schöpft sie aus ihren eigenen Erfahrungen ebenso wie aus einem ganzheitlichen Menschenbild, das Entwicklung, Autonomie und Verbundenheit als zentrale Elemente begreift. Kristin Damaschke lebt und arbeitet in Mecklenburg-Vorpommern, wo sie ihre künstlerische Tätigkeit mit kunsttherapeutischen Angeboten verbindet. Ihr Anliegen ist es, Räume zu schaffen – sowohl reale als auch bildnerische –, in denen Menschen sich selbst neu begegnen können.
